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Archiv der alten News

27.9.2010

Challenge Barcelona-Maresme

Am Wochenende werde ich beim Challenge Barcelona-Maresme starten. Es wird die letzte Ironman-Distanz dieses Jahr für mich sein.
Nach meinem Rennen in Regensburg, das ich leider nicht beenden konnte, hatte ich ein Durststrecke von einigen Wochen zu überwinden. Neben der körperlichen Erschöpfung nach 2 Ironman-Rennen innerhalb von 4 Wochen machte mir außerdem noch eine Zyste im Zahnbereich zu schaffen. Nach fast 3 Wochen ohne vernünftiges Training bin ich Ende August wieder in einen geregelten Trainingsalltag eingestiegen. Den Scheunenhof-Triathlon in meiner Heimatstadt konnte ich mit viel Mühe zum dritten Mal gewinnen. Seit Anfang September war ich dann wieder in der Lage, mich gut und vor allem auch über lange Zeit zu belasten, so dass ich mich für die Teilnahme an der Challenge Barcelona entschied. Dort konnte ich immerhin im vergangenen Jahr Platz 2 belegen und meinen bis dahin größten Erfolg feiern.
Ich hoffe nun auf ein paar schöne Tage an der Mittelmeerküste und einen guten Saisonabschluß. Ich werde wie immer versuchen, mein Bestes zu geben.

7.7.2010

Frankfurter Sparkasse Ironman European Championship -
Pech im Spiel, Glück in der Liebe

Schnellste Schwimmzeit und zweitschnellster Marathon reichen trotz schlechter Radleistung zu Platz 5 bei den Profis (Platz 6 Gesamt). Platz 5 müsste machbar sein, wenn alles optimal läuft, hatte ich vorher immer gedacht. Nun ist es Platz 5 geworden und es lief bei weitem nicht alles optimal. Das zum Schluss dann noch 17 Sekunden an der Hawaii-Quali gefehlt haben, war dann auch irgendwie nicht mehr so ärgerlich, wie es scheint. Jetzt weiß ich aber, dass ich es schaffen kann auch in einem starken Feld. Jetzt geht es an die Fehleranalyse und die Entscheidung über den weiteren Verlauf der Saison. Es wird sicher noch ein Ironman werden dieses Jahr, aber ich weiß noch nicht wann und wo.

8.6.2010

Sieg beim Pflüger-Triathlon in Harsewinkel

Wie schon letztes Jahr stand auch dieses Jahr wieder der Pflüger-Triathlon als Vorbereitung auf den Ironman auf dem Programm. Nach 3 harten Trainingwochen gab es nun ein "Training" unter Wettkampfbedingungen. Im Gegensatz zum letzten Jahr war es diesmal warm und sonnig. Ich war wieder die schnellste Schwimmerin, konnte dieses Jahr aber auch die schnellste Radzeit aller Teilnehmerinnen verbuchen. :-)) Ich war 7 Minute schneller als letztes Jahr, was mich zuversichtlich für den Ironman in Frankfurt in 4 Wochen stimmt. Beim Laufen habe ich aufgrund der Wärme und meines großen Vorsprunges nicht mehr alles geben müssen, so dass ich etwas langsamer gelaufen bin als letztes Jahr.
Es war wieder ein schönes und auch erfolgreiches Wochenende bei den "Pflügers", die sich auch rührend um Laetitia gekümmert haben, während mein Mann und ich geschwommen, Rad gefahren und gelaufen sind.
Nun folgt noch der Feinschliff und der längste Tag des Jahres kann kommen.

24.5.2010

Sieg beim Harzman und Powertriathlon in Gera


Nun habe auch ich die Saison 2010 eingeläutet. Ich konnte den Duathlon (10-42-5) in Hohegeiß gewinnen. Die Wettkampfstrecke war erwartet schwer mit 950Hm auf dem Rad und 450Hm auf den 15 Laufkilomtern, so dass die 2:27h nicht so langsam waren, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Laufform stimmt soweit.
Beim Powertriathlon in Gera konnte ich auch noch meine Schwimmform überprüfen. Soweit, so gut. Jetzt geht es in die heiße Phase der Vorbereitung auf den Ironman in Frankfurt. Ich hoffe die Formkurve geht weiter nach oben.

10.2.2010

Jetzt mit Newton Laufschuhen noch schneller unterwegs


Jetzt habe ich seit 1,5 Wochen meinen neuen All-Weather Newton Running Shoe und bin schon wieder 150Km mit ihm gelaufen. Es läuft super, auch wenn der Winter dieses Jahr mir alles abverlangt. Der Schnee und das Eis wollen nicht weichen. Zum Glück haben wir hier in Nordhausen relativ gut geräumte Straßen und Fußwege, so dass ich meine Kilometer abspulen kann. Ich bin wie letztes Jahr sehr viel auf der "Alten Leipziger" unterwegs, nur dieses Jahr im Gegensatz zum letzten Jahr ohne Babyjogger. Dafür laufe ich dieses Jahr ab und zu mit meinem Mann, und ich kann erstmals ohne Probleme mit ihm mithalten. Mit meinen Newton Laufschuhen konnte ich meinen Laufstil stärker in Richtung Vorfußläufer entwickeln. Es scheint sich auszuzahlen, denn ich bin so schnell wie noch nie unterwegs. Dank des Sponsorings durch die Firma Newton kann ich jetzt in Training und Wettkampf viel und schnell laufen.

3.2.2010

Sportlerin des Jahres im Landkreis Nordhausen

Handballer des NSV, Uli (mitte) und ich

Freitagabend wurde ich zur Sportlerin des Jahres im Landkreis Nordhausen gewählt. Auch mein Mann konnte die meisten Stimmen auf sich vereinen, so dass Nordhausen fest in der Hand der Triathleten ist.
Um beim Sportlerball anwesend sein zu können, hatten wir unser erstes Trainingslager dieses Jahr auf Mitte Januar gelegt. Eine Woche Lanzarote war eine nette Flucht vor dem Winter. Es gab alles was man sich so wünscht - Sonne, Wärme, Wind und viele Kilometer auf dem Rad. Ich bin seit langem auch mal wieder mit Laetitia im Babyjogger unterwegs gewesen. Da musste ich mich dann etwas mehr beeilen, denn sie wollte in den Kindergarten zu den vielen Bällen und dem anderen Spielzeug. Jetzt freue ich mich schon auf den März. Da geht es dann für 10 Tage nach Mallorca in den Frühling. Hoffentlich bin ich dann gesund und kann die eine oder andere lange Koppeleinheit absolvieren. Laetitia bringt jetzt im Winter die eine oder andere Erkältung aus der Krippe mit nach Hause, da kann ich mich dann nicht fern halten. Im Sommer wird das zum Glück besser, so dass die Wettkampfsaison nicht wirklich gefährdet ist.

5.1.2010

Platz 2 beim Erfurter Silvesterlauf


Nach 2006 haben wir auch 2009 uns für den Erfurter Silvesterlauf entschieden. Ich bin wieder 2te geworden, konnte meine Zeit aber auf 37:00min steigern und somit das Wettkampfjahr mit nochmals neuer Bestzeit beenden. Die Bedingungen waren allerdings schlechter als beim letzten Mal mit zum Teil vereisten und verschneiten Wegen. Was solls, waren ja für alle die gleichen Bedingungen. Nun freue ich mich auf die Saison 2010, die mit Schnee und Eiskälte beginnt. Gegen die Kälte kann man sich warm anziehen, Laufen im Schnee bringt Kraft und Ausdauer für den Sommer.

15.12.2009

Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende entgegen. Es war ein schönes und erfolgreiches Jahr. Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

Für 2010 gibt es ein paar Neuerungen. Ich werde erstmalig eine Langdistanz auf deutschem Boden bestreiten. Das erspart viel Reisestress, der mit Laetitia doch erheblich zugenommen hat.
Mit blueseventy konnte ich einen neuen Sponsor gewinnen. Nachdem ich 2007 auf Hawaii schon im Pointzero3 schnell geschwommen bin, werde ich jetzt auch im kalten Wasser mit Neo schnell unterwegs sein.
Die Firma Pflüger unterstützt mich ein weiteres Jahr.
In der Roland-Apotheke in Nordhausen verdiene ich mir noch ein kleines "Taschengeld", so dass die Saison 2010 kommen kann.

7.12. 2009

3.Platz beim Wiedenbrücker Christkindllauf


10km flach und DLV-Vermessen laufe ich nur sehr selten. Da ich letztes Jahr hier schon am Start war, wollte ich vor allem wissen, wie viel ich dieses Jahr schneller laufen würde. Nach 37:24min konnte ich als 3te Frau mit neuer Bestzeit die Ziellinie überqueren und war damit mehr als 3 Minuten schneller als letztes Jahr. Nach nur 3 Wochen Lauftraining (in der Saisonpause gab es wichtigeres als die Laufschuhe zu schnüren) aber mit 7 Kilo weniger auf den Rippen war ich von der Zeit doch sehr positiv überrascht. Dafür habe ich jetzt aber auch Muskelkater, denn für Tempotraining war bisher keine Zeit.

11.10.2009

Bericht und Bilder Challenge Barcelona-Maresme

Platz 2 beim Challenge Barcelona - Maresme!!

Was soll ich schreiben – 9:23.08h auf der Ironman-Distanz, das war 58 Minuten schneller als meine bisherige Bestzeit. Mann kann und soll ja die Strecken nicht untereinander vergleichen, aber die Strecke hielt was sie versprach – flach und schnell – gut für Bestzeiten!
Vielen Dank fürs Daumendrücken und die vielen Glückwünsche. Ein ausführlicher Bericht und Bilder folgen in den nächsten Tagen.

8.9.2009

Sieg beim Scheunenhof-Triathlon und
Platz 2 beim Cologne 226 half

Nachdem mich in der Woche vor dem Scheunenhof-Triathlon ein Magen-Darm-Infekt mehr oder weniger außer Gefecht gesetzt hatte, wusste ich nicht, ob ich überhaupt an den Start gehen sollte. Als ich dann aber am Samstag eine vierstündige lockere Radausfahrt ohne Probleme beenden konnte und erstmalig in dieser Woche hinterher sogar Hunger hatte, stand dann einem Start am Sonntag beim Heimwettkampf nichts mehr im Wege. Mit wenig Training und Unsicherheit über meine körperliche Verfassung stand ich dann Sonntag nervös an der Startlinie. Mit normaler Schwimmleistung entstieg ich als erste Frau dem Sundhäuser See. Pünktlich zum Start hatte der Wind aufgefrischt, so wie fast jedes Jahr, so dass die flache Radstrecke doch sehr schwierig wurde. Auf meinem neuen erst 2 Wochen alten Aeroclinics-Rad konnte ich meinen Vorsprung sogar noch ein wenig ausbauen. Nach 60 Kilometern stand dann da die schnellste Radzeit bei den Frauen. Das war ein ganz neues Gefühl. Da muss wohl auch mein neues Rad Schuld gewesen sein, denn ich hatte bei Gegenwind das Gefühl, unter dem Wind durchtauchen zu können. Mit der schnellsten Laufzeit konnte ich mir den Sieg sichern. Es war ein schönes Gefühl unter dem Beifall des einheimischen Publikums als Erste über die Ziellinie laufen.

Nach einer Woche mit viel Training stand nun diesen Sonntag der Cologne 226 half auf dem Programm. Nach 2,5km Schwimmen konnte ich als erste Frau dem Fühlinger See entsteigen. Beim Rad fahren hatte ich mir vorgenommen, sobald eine Frau vorbeikommen würde, würde ich versuchen mitzufahren. Es dauerte auch nicht lange und dann kamen Andrea Steinbecher und Jennifer Lehmler. Ich versuchte mit entsprechendem Abstand hinter ihnen herzufahren, was mir erstaunlich gut gelang. Mehrfach überholten uns Kampfrichter und hatte daran auch nichts zu beanstanden, bis bei ca. Kilometer 50 dann ein Kampfrichter den Abstand für zu kurz befand und allen eine Zeitstrafe verpasste, außer Andrea, die zu diesem Zeitpunkt die kleine "Gruppe" anführte. Meine erste Strafe wegen Windschattenfahrens. Bisher waren immer alle so schnell an mir vorbeigefahren, dass ich nie in die Verlegenheit gekommen wäre, vielleicht zu dicht hinter jemandem herzufahren. Aber mein neues Aeroclinics-Rad wollte immer nur den anderen hinterher, was soll man da machen. Da es bisher ja nur mit mir allein unterwegs war, wollte es wahrscheinlich mal Gesellschaft. Nunja, danach musste ich die Gruppe ziehen lassen, da ich nicht disqualifiziert werden wollte. Die Motivation war dann auch nicht mehr ganz so groß, denn ich wusste nicht, wie ich dass auf der Laufstrecke wieder gutmachen sollte. Die Strafe war um so ärgerlicher, da zu diesem Zeitpunkt im Gegenverkehr mehrere große Gruppen von 15 und mehr Athleten fuhren und der Kampfrichter uns eine Zeitstrafe gab, die wir hintereinander und nur mit vielleicht 7m anstelle von 10m Abstand fuhren. Nachdem ich in der Wechselzone dann meine 3 Minuten abgesessen hatte, kam die Motivation zurück, es waren schließlich 21km zu laufen. Ich lief erst einmal los und hoffte am Ende der 21 Kilometer noch die eine oder andere überholen zu können. Es lief überraschend gut und ich hatte nach 10km nicht einmal mehr 1 Minute Rückstand auf die Zweite. Nach ca. 14 km war ich dann auf Platz 2. Ab da hieß es dann nur noch den Platz verteidigen, denn Andrea hatte zu viel Vorsprung und ist eine zu gute Läuferin, als dass ich da noch eine Chance auf den Sieg gehabt hätte. Die letzten Kilometer wurden dann noch einmal schwierig und der Gegenwind machte mir doch sehr zu schaffen. Umso mehr freute ich mich auf die Ziellinie.

Dort warteten schon mein Mann, der den Cologne 226 mitgemacht hatte und meine Cousine Silke, die sich rührend um unsere Tochter Laetitia gekümmert hat. Laetitia war vom Anfeuern den ganzen Tag lang aber so erschöpft, dass sie meinen Zielleinlauf verschlafen hat. Das war aber auch kein Wunder, hatte sie dem Papa doch um 3.30Uhr den Wecker ersetzt und Mama um 6.00Uhr mit einem AUF aus dem Bett komplimentiert. In 4 Wochen beim Challenge in Barcelona kann ich mich dann bei ihr "revanchieren" und sie nachts 4.00Uhr aus dem Bett werfen, AUF - die Mama will Wettkampf machen.

4.8.2009

Sieg beim 26. Leipziger LVB Triathlon

Nach 2006 konnte ich dieses Jahr den Leipziger Triathlon zum zweiten Mal für mich entscheiden. Nach dem Ironman France hatte ich mir 2 Wochen Ruhe gegönnt und erst spät entschieden in Leipzig an den Start zu gehen, da ich meine Form nicht einschätzen konnte. Da aber mein Mann an diesem Sonntag Dienst hatte, hätte ich nicht trainieren können, da ich für die Kinderbetreuung zuständig war. Da konnte ich auch nach Leipzig fahren und einen Wettkampf bestreiten. Hier geht mein besonderer Dank an Sven, der eine so späte Anmeldung noch entgegen genommen hat. Meine Eltern übernahmen für ein paar Stunden die Betreuung von Laetitia, so dass ich mich ganz dem Schwimmen, Rad fahren und Laufen widmen konnte.

Das Schwimmen lief ungewohnt schlecht. Was wollte ich aber erwarten, nach nur 2 Schwimmeinheiten in den letzten 4 Wochen. Xterra-Neo sei dank, kam ich trotzdem als erste Frau aus dem Wasser. Meine Führung konnte ich auch die ersten 2 Runden auf dem Rad verteidigen und musste dann nur Diana Riesler den Vortritt lassen. Mit knapp 2:45Minuten Rückstand ging ich auf die Laufstrecke. Wollte ich noch gewinnen, musste ich ca. 15 Sekunden pro Kilometer aufholen. Ich lief die erste der beiden Laufrunden als wären es nur 5 Kilometer. Am Ende der ersten Runde hatte ich dann nur noch ca. 1 Minute Rückstand. Ich konnte also doch noch auf den Sieg hoffen. Die zweite Runde gestaltete sich dann sehr zäh. Ich musste hart kämpfen um Diana einzuholen. Als ich sie dann endlich eingeholt hatte, lief ich mit hoher Geschwindigkeit an ihr vorbei. Ich musste ihr keine Chance lassen mitzulaufen, denn ich hätte nicht noch schneller laufen können. Ausgepowert aber glücklich lief ich als erste ins Ziel. Nachdem ich gerade beim Laufen in Nizza Probleme hatte, freut es mich umso mehr, dass meine alte Stärke das Laufen wieder zurückzukommen scheint.

8.7.2009

DNF beim Ironman France

Eigentlich wollte ich beim Ironman France nur ins Ziel kommen, da ich 2005 dort die Ziellinie nicht gesehen habe. Da war die Enttäuschung natürlich groß, so dass ich erst jetzt etwas schreibe. Aber erstens kommt es immer anders zweitens als man denkt. weiterlesen

8.6.2009

Sieg beim Pflüger-Triathlon in Harsewinkel

Auf Einladung meines Sponsers der Firma Pflüger habe ich dieses Jahr erstmals am Pflüger-Triathlon in Harsewinkel teilgenommen. Als Abschluß meiner Umfangsphase in der Vorbereitung auf den Ironman France stand der Mitteltriathlon als intensives Koppeltraining unter Wettkampfbedingungen auf dem Programm. Nachdem ich in den Jahren zuvor in dieser Trainingsphase immer sehr müde war, war ich sehr gespannt auf meine Leistung. Nach guter Schwimmleistung ging ich als erste aufs Rad. Zu meiner Überraschung war ich auch am Ende der 80km noch vorn. So ging ich als erste auf die Laufstrecke. 4 Runden waren zu laufen und ich folgte aus dem Wechselgarten dem weißen Strich. Der führte mich auch über die 5km - Runde, aber ich lief falsch herum. Als mir das auffiel, war es zu spät zum umdrehen, so dass ich die Runde konsquent zu Ende gelaufen bin. 5 km sind 5km ob nun rechts oder links herum. Wieder am Wechselgarten/Ziel habe ich dann eine Kehrtwende gemacht und bin dann noch 3 Runden in der richtigen Richtung gelaufen. Nach 4:20.35h konnte ich als erste den Zielstrich überqueren. Nachdem auf eine Zeit von 4:30h gehofft hatte, war ich über meine Zeit sehr positiv überrascht. Die Form stimmt soweit und wird hoffentlich noch besser, da es in Nizza ein paar mehr Berge geben wird. Es war ein schönes Wochenende mit den "Pflügers" und den anderen "Pflüger-Athleten" und erfolgreich noch dazu.

1.5.2009

Nachdem das Mallorca-Trainingslager im März eher der Gesundung als dem Training gedient hat, konnte ich im April auf Grund des guten Wetters dann doch noch sehr gut trainieren. Jetzt geht es mit der Form langsam aufwärts. Es sind aber auch nur noch 8 Wochen bis zum Ironman. Ich werde am 28.Juni in Nizza an der Startlinie stehen. Hauptziel ist dort, die Ziellinie zu sehen, nachdem ich bei meinem Start in Nizza im Jahr 2005 mit einer Lebensmittelvergiftung beim Rad fahren aufgeben musste. Mal sehen wie es läuft. Der Fokus im Training liegt derzeit beim Rad fahren und Laufen. Beim Schwimmen muss einmal Wassertraining in der Woche ausreichen. Das restliche Training erfolgt im Trockenen und der XTERRA-Neo ist für den Rest verantwortlich. Mit The World's Fastest, Most Flexible Wetsuits mache ich mir aber keine Sorgen, dass ich zu langsam schwimme.

8.12.2008

4 Monate nach der Geburt meiner Tochter habe ich am 5.12. beim Christkindllauf in Rheda-Wiedenbrück mein Comeback gegeben. 10km auf einer flachen und DLV-vermessenen Strecke reichte es zu Platz 5. Ich hatte auf eine Zeit unter 40min gehofft. Mit 40.39 habe ich dieses Ziel zwar nicht erreicht, aber nach nur 2 Monaten Lauftraining ist die Zeit doch recht ordentlich. Da ich aufgrund der Schwangerschaft ein halbes Jahr nicht laufen konnte, fehlt mir noch die spezifische Kraft und Ausdauer bei den schnellen Läufen. Im Training steht momentan auch noch das ruhige Grundlagenausdauertraining im Vordergrund, damit sich Sehnen, Bänder, Muskeln und Knochen langsam wieder an die Belastung gewöhnen können. Da ich in der Schwangerschaft eine dauerhafte ISG-Blockierung hatte und diese auch nach der Geburt noch 8 Wochen brauchte um endgültig zu verschwinden, bin ich sehr vorsichtig wieder ins Training eingestiegen und steigere die Umfänge nur langsam. Die relativ wenigen Kilometer reichen aber schon aus, um meine in der Schwangerschaft angelegten Fettpolster zum Schmelzen zu bringen. Laetitia hat einen nicht unwesentlichen Anteil daran. Sie trinkt meine Reserven ab, um selbst davon kräftig zu wachsen.

09.10.2008

Durch die Unterstützung des Ford-Autohauses Einicke in Sangerhausen und Artern bin ich seit heute stolze Besitzerin eines Ford Fiesta. Nachdem sich vor 2 Wochen mein altes Auto ziemlich unerwartet mit einem Motorschaden verabschiedete, war mir Herr Björn Einicke (Foto) bei der schnellen und unkomplizierten Suche nach einem neuen fahrbaren Untersatz sehr behilflich. Babysitz und Rennrad bzw. Kinderwagen haben auch im Fiesta genügend Platz - ideal für meine künftigen Trainingseinheiten. Mein Dank für die Unterstützung und die Zusammenarbeit gilt dem Autohaus Einicke !
Weitere Infos unter www.ford-einicke.de

17.09.2008

Seit 30. Juli bin ich stolze Mama einer kleinen süßen Tochter. Laetitia fordert derzeit meine volle Aufmerksamkeit und bringt mich um den erholsamen Schlaf der Nacht - so soll das sein, so haben wir das gewollt. Auf dem Rad habe ich auch schon wieder gesessen, 1,5h locker kurbeln und nach der Geburt wieder an den Sattel gewöhnen. Mit dem Babyjogger ist Laetitia sehr gern unterwegs, vor allem mit dem Papa, denn da ist die Fahrt doch wesentlich rasanter als mit mir.

31.01.2008

Nach 5 Jahren Konzentration auf den Ironman ist jetzt erst mal ein Jahr Pause angesagt. Nachdem ich im Oktober erstmals als Profi auf Hawaii gestartet bin, gibt es dieses Jahr andere Prioritäten. Da ich Ende Juli mein erstes Kind erwarte, werde ich dieses Jahr keine Triathlonwettkämpfe bestreiten. Wenn alles so läuft, wie wir uns das erhoffen, werde ich dann 2009 wieder bei einem Ironman angreifen.

15.10.2007

Das war ein harter Tag! Schwimmen war gut wie immer, Rad fahren zur Abwechslung mal so wie ich mir das vorher auch vorgestellt hatte, aber beim Laufen ging dann nicht mehr viel. Ich war bis zum Laufen auf Kurs für eine neue Bestzeit, musste dann jedoch beim Laufen der fehlenden vollständigen Akklimatation Tribut zollen. Ich konnte meinen Körper nicht so stark kühlen, wie ich dass gebraucht hätte um durchlaufen zu können. mehr ...

11.10.2007

Jetzt sind es nur noch 2 Tage bis zum großen Rennen. Jetzt heißt es nur noch ausruhen und die Nervosität im Zaum halten. Nach den letzten Trainingstagen im kalten Deutschland, sind wir seit Samstag hier und konnten uns schon ganz gut akklimatisieren. Es ist wie immer warm und sonnig, und die große Frage ist, wird es windig oder nicht?
Für alle die uns live folgen wollen: www.ironman.com
Katja: Nummer 149
Uli: Nummer 98

und in der Nacht vom Samstag zum Sonntag ab 0.15Uhr live im Fernsehen auf der ARD. Wir werden in die Kamera lächeln, wenn wir sie sehen.

10.09.2007

Mit der Firma Pflüger konnte ich einen neuen Sponsor gewinnen. Der Hersteller homöopathischer Präparate aus Rheda-Wiedenbrück ünterstützt mit Ingmar Lundström und Christoph Rahmann bereits 2 Ironman-Triathleten, nun kommt es aus Anlaß meines Starts beim Ironman Hawaii 2007 zu einer weiteren Kooperation des Unternehmens in der Sportart Triathlon.
Indikationsgebiete der Pflügerplexe und Spezialitäten reichen von akuten Krankheiten wie Magen-Darm-Erkrankungen, Erkältungskrankheiten, Kopfschmerzen usw. bis hin zu chronischen Krankheitsgeschehen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rheumatischen Beschwerden, Hautkrankheiten und viele weitere.
Weitere Infos unter www.pflueger.de

09.09.2007

Jetzt sind es noch knapp 5 Wochen bis zum Ironman Hawaii. Das Training läuft ganz gut, auch wenn das Wetter besser sein könnte. So lange es aber trocken ist, wird der Wind eben zum besten Trainingspartner und die zusätzlichen Sachen für das erhöhte Widerstandstraining genutzt.

23.07.2007 Hawaii-Quali!!!

Beim Ford Ironman USA in Lake Placid konnte ich den 11ten Platz erringen. Aufgrund der Tatsache, dass 2 Athletinnen nicht nach Hawaii wollten und die Siegerin Belinda Granger schon qualifiziert war, gab es auch noch einen Slot für mich. Da war die Freude natürlich riesig, denn der Wettkampf ist nicht optimal verlaufen. Rennbericht

26.06.2007

Nach meinem 10ten Platz beim Ironman 70.3 Switzerland habe ich mich entschieden dieses Jahr in Lake Placid am 22.7. beim Ironman USA an den Start zu gehen. Auch wenn ich auf dem Rad meine Trainingsleistungen noch nicht ganz umsetzen konnte, stimmen mich die Schwimm- und Laufzeiten optimistisch. Zur Zeit bestimmen also die langen Trainingsausfahrten und Läufe das Tagesprogramm. Am Wochenende endet dann diese Umfangsphase mit einem langen Koppeltraining, so dass ich entgegen anderslautender Aussagen nicht beim Halle-Saale-Traithlon an den Start gehen werde. Wettkämpfe in den letzten Wochen vor dem Ironman haben mir kein Glück gebracht, so dass ich dieses Jahr darauf verzichte.

07.05.2007 2.Platz beim Amberger Citytriathlon

Nach Wochen mit Sonnenschein kam der lang ersehnte Regen am Wettkampftag. Hätte es nicht noch einen Tag trocken bleiben können? Nach 1500m schwimmen im Becken verließ ich als erste das warme Wasser. Dann standen 45 km auf dem Rad auf dem Programm. Bei 11°C und Dauerregen waren Hände und Füße bald eingefroren und auch die Beine nicht so druckvoll wie gewünscht. Der Wechsel zum Laufen war deswegen auch sehr langsam, da sich die Schuhe mit tauben Händen und Füßen nicht so einfach anziehen lassen. Mit einem sehr guten Lauf konnte ich mich noch einmal nach vorn arbeiten und hinter Christine Waitz einen guten 2.Platz belegen.

Jetzt steht als nächstes der Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil-Jona auf dem Programm. Danach werde ich entscheiden, ob ich beim Ford Ironman USA in Lake Placid an den Start gehen werde oder dieses Jahr keinen Ironman bestreite. Eventuell werden es noch ein paar Ironman 70.3 Rennen anstelle eines volllen Ironman.

Foto: Frank Schwesinger

24.04.2007

Gelungener Saisoneinstand ! Am Sonntag konnte ich mir beim Jenaer Duathlon über 10km Lauf - 40km Rad - 5km Lauf den Sieg und damit den Thüringer Meistertitel im Duathlon sichern. Es war seit langer Zeit der erste Duathlon dieser Streckenlänge, so dass ich vorher schon ordentlich Respekt hatte. Die ersten 10km bin ich kontrolliert schnell gelaufen und habe dann als Erste auf das Rad gewechselt. Mein Ziel, nicht vor Ende der dritten Radrunde (von 4) eingeholt zu werden, konnte ich übertreffen, da ich als Erste vom Rad auf den zweiten Lauf wechseln konnte. Mit knapp 1.30min Vorsprung konnte ich den zweiten Lauf beginnen. Ich war allerdings auch froh über diesen Vorsprung, da ich nach dem Wechsel mit Krämpfen zu kämpfen hatte, die sich aber beim Laufen ein wenig lockerten. Duathlon ist doch immer noch etwas anderes als Triathlon. So freue ich mich schon auf meinen ersten Triathlon diese Saison, das Schwimmen hat mir schon sehr gefehlt bei knapp 20°C und schönstem Sonnenschein.

05.02.2007

Das Lanzarote-Trainingslager in der 4. Januar-Woche haben wir bestens überstanden. Bei perfektem Wetter (20 Grad und Sonne) konnten wir ordentlich Radkilometer sammeln.
Unseren Triathlon-Saisonauftakt werden wir beim Citytriathlon in Amberg vollziehen. Ende Januar wurden wir vom Veranstalter in die Oberpfalz eingeladen. Dort wird es am 05. Mai 2007 auf einem attraktiven Innnstadt-Kurs über die Olmpische Distanz sicherlich ein heißes Rennen geben. Für uns wird dieses Rennen ein erster Saisonhöhepunkt und Standortbestimmung auf dem Weg zum IRONMAN Switzerland 70.3 am 03. Juni 2007 sein.
Link zum Citytriathlon Amberg

31.01.2007

Endlich geschafft. Meine neue Homepage ist jetzt endlich fertig.

05.01.2007

Am 31.12.2006 haben wir erstmals beim Erfurter Silvesterlauf teilgenommen. Ich konnte über 10km den 2. Platz belegen in 37:49min. Für diesen Zeitpunkt im Jahr war das eine überraschend schnelle Zeit, da ich bisher im Training nur eine schnelle Einheit absolviert hatte. Dementsprechend starker Muskelkater hat mich die folgenden Tage danach geplagt.

01.12.2006

Just married. Am 25.11. war es soweit. Ab jetzt werde ich in den Startlisten unter Katja Konschak zu finden sein.

Challenge Barcelona-Maresme

Platz 2 beim Challenge Barcelona - Maresme!!

Was soll ich schreiben – 9:23.08h auf der Ironman-Distanz, das war 58 Minuten schneller als meine bisherige Bestzeit. Mann kann und soll ja die Strecken nicht untereinander vergleichen, aber die Strecke hielt was sie versprach – flach und schnell – gut für Bestzeiten!
Sonntagmorgen, 4.30Uhr klingelte der Wecker. Ich war noch immer verhältnismäßig ruhig und konnte mehr frühstücken als sonst. Nach dem Frühstück brachte mich mein Mann in Richtung Wechselzone, während meine Eltern sich um Laetitia kümmerten. Ich präparierte mein Fahrrad und vertrieb mir ein wenig die Zeit. Dann war es auch schon Zeit den Neo anzuziehen und die warmen Sachen abzugeben und Richtung Start zu wandern. Es wurde in Wellen gestartet, 7.30Uhr starteten die Profi-Männer und 2 Minuten später dann wir Frauen. Landstart mit trockenem Neo war etwas ungewöhnlich, aber zum Einschwimmen war es vorher einfach zu dunkel.

Startschuss und los geht’s. Noch vor der ersten Boje führte ich das Feld schon an. Die Orientierung war aufgrund der gerade erst angebrochenen Dämmerung recht schwierig. Ich sah keine Bojen, orientierte mich an den roten Badekappen vor mir. Ich holte diverse Männer, die vor uns gestartet waren, ein und hoffte, dass diese den richtigen Weg geschwommen sind. Auf der zweiten Hälfte sah ich auch endlich Bojen und eine Gruppe vor mir, welche ich dann kurz vor Ende einholte. Das Schwimmen war wesentlich besser als gedacht, da es im Training gar nicht lief. Mit einmal Schwimmtraining in der Woche stellt sich eben kein Wassergefühl ein. Da hat der Xterra Neo ganze Arbeit geleistet und mir den nötigen Auftrieb verschafft.

Auf zur Wechselzone. Beutel finden, dann Helm, Sonnenbrille und Startnummer anziehen, Neo verstauen und auf geht’s zum Fahrrad. Erst einmal hieß es besonnen losfahren. Die ersten 3km gingen durch Calella mit einigen „Speed bumps“, so dass hier langsam fahren angesagt war. Auf dem Rundkurs angekommen, legte ich mich sofort auf meinen Aero und machte Druck. Aber halt, erst einmal etwas essen. Der Plan war alle halbe Stunde einen halben Riegel zu essen und bei Bedarf noch Banane. Das hat super funktioniert. Nach ca. 20 Kilometern hat mich dann Hillary Biscay überholt. Ich versuchte sie immer im Blick zu behalten, was mir auch gut gelang. Als sie mir dann zu langsam wurde, habe ich sie sogar wieder überholt. Nach ca. 55km kam dann Sofie Goos vorbei. Hier habe ich gar nicht erst versucht dran zu bleiben, sie war mir zu schnell. Hillary hingegen schloss sich Sofie Goos an. Der Abstand zu den beiden wurde beständig größer. Diesen 3ten Platz konnte ich zu meiner Überraschung bis Kilometer 135 verteidigen. Da holte mich dann Sonja Jaarsveld ein. Sie fuhr mir auch davon, als aber die Hügel vor Calella zu befahren waren, konnte ich sie wieder einholen. Wir sind dann den Rest der Strecke mehr oder weniger in Sichtweite voneinander gefahren und gemeinsam vom Rad gestiegen. Sonja war in der Ebene schneller, ich holte in den Anstiegen wieder auf.

Nach 5:09h war ich zurück in der Wechselzone. Das war schneller als ich es je gedacht hätte. Ich hatte auf eine Zeit unter 5:30h gehofft und von 5:15h und schneller geträumt. Das ich aber fast 35km/h im Schnitt fahre über 180km ist noch immer etwas surreal für mich. Das Wetter war natürlich optimal dafür. Es war nur wenig Wind und half uns dann auch noch auf den letzten 20km, indem er von hinten etwas schob. Dann ging es zum Laufen. Fahrrad im Wechselgarten abstellen, Pulsmesser noch schnell mitnehmen, Laufschuhe anziehen, WC Stopp einlegen und schon ging es auf den Marathon.

Der Lauf war flach und bestand aus 4 Runden, so dass man die anderen immer wieder sehen konnte. Ich hatte mir vorgenommen, kontrolliert schnell loszulaufen. Ziel war es, mit Puls unter 160 die erste Hälfte durchzulaufen. Nach ca. einem Kilometer musste ich mich erst einmal bremsen, da ich zu motiviert losgelaufen war. So konnte ich keinen Marathon durchhalten, auch wenn der Pulsmesser gerade einmal 155 anzeigte. Der Puls sank dann auch etwas und bei 2km schaute ich das erste Mal auf die Uhr. Da standen 7:35min. Das war ganz schön schnell. Den 3ten Kilometer bin ich dann aber in 4:15min gelaufen, das Tempo war dann so okay. Nach 5 Kilometern konnte ich dann Sonja Jaarsveld wieder überholen, die ohne WC-Stopp deutlich schneller gewechselt hatte. An jedem Wendepunkt konnte ich sehen wie die Abstände nach vorne und hinten veränderten. Auf Hillary lief ich auf und von Sonja entfernte ich mich, der Abstand zur Führenden Sofie Goos veränderte sich kaum.

Nach 26km auf der Laufstrecke hatte ich Hillary ein und überholt. Da war ich nun auf Platz 2 in solch einem großen Rennen. Die Panik, jetzt noch einen Einbruch zu erleben, lief die ganze Zeit mit. Ich schaute immer auf meinen Vorsprung vor der Nächsten und rechnete, wie viel Zeit sie aufholen müsste. Konnte ich eventuell in den Verpflegungszonen gehen und trotzdem meinen Platz verteidigen? Ich musste zum Glück nicht gehen, auch wenn ich jetzt nur noch 4:40min pro Kilometer lief und keine 4:15min mehr. Mein Tempo konnte ich bis zum Schluss halten, obwohl ich schon nach dem Rad fahren mit schmerzenden und schweren Beinen losgelaufen war. Es kamen zum Glück keine Krämpfe dazu, nur die Bauchmuskeln schmerzten beständig mehr. Da ich aber die Gels ohne Probleme in mir behalten konnte, störte das nicht wirklich. Das Wetter war angenehm, nicht zu warm oder zu kalt. Auf dem Rückweg beim Laufen gab es immer Gegenwind, der angenehm erfrischte. Das Laufen aber erschwerte er nach den schnellen Rückenwindabschnitten.

Nach 41km ging es Richtung Ziel. Platz 2 war mir nicht mehr zu nehmen. Eine Ewigkeit (ca.5min) später stand dann das Schild „last kilometer“. Meine Beine wurden immer schwerer und der Weg zum Ziel irgendwie immer länger. Doch dann war sie endlich da – die Zielgasse. Platz 2 und 9:23.08h einfach nur Wahnsinn!!

Da habe ich mich nun so beeilt und konnte dann meine kleine Laetitia doch nicht viel sehen am Tag und sie musste ohne mich ins Bett gehen. Sie hatte mich den ganzen Tag mit Hilfe vom Papa und den Großeltern so schön angefeuert, aber Mama ist einfach nicht stehengeblieben. Da sich die Dopingkontrolle in die Länge zog, war sie schon im Bett, als ich endlich mein Becherchen füllen konnte. Sie hat dann nachts ein wenig Mama getankt und ich ein wenig Laetitia, so dass wir nicht zur Finishline Party waren.

Challenge Barcelona-Maresme war eine Reise wert und ist schön, um die Saison ausklingen zu lassen. Mal sehen, wann ich das nächste Mal dort starte.

Ford Ironman World Championship Hawaii 2007

Das war ein harter Tag. Am Ende war ich nur noch glücklich, die Ziellinie zu erreichen und das die Sonne endlich nicht mehr so intensiv schien. Aber der Reihe nach:
Nachdem ich am Freitag morgen doch sehr nervös war, legte sich das ein wenig, so dass ich sogar sehr gut geschlafen habe. Um 3.45Uhr war Aufstehen angesagt, ein wenig frühstücken und dann ging es zum Bodymarking. Mit der Startnummer frisch auf die Arme gestempelt ging es noch mal zum Rad, um die Verpflegung anzubringen und noch mal Luft aufzupumpen. Dann hieß es noch Sonnencreme aufzutragen und den Schwimmanzug noch über die Wettkampfkleidung hinüber zu ziehen. 6:45h ging es dann endlich los. Wir Profis starteten 15min vor dem Rest des Feldes. Es waren zwar „nur“ 150 Athleten (ca. 1700 bei den Amateuren), aber ich habe trotzdem mehr Wasser denn je geschluckt. Es zählt jede Sekunde und da gibt niemand seinen Platz freiwillig her und wenn sich eine Lücke auftut ist sie hart umkämpft. Das ging die erste Hälfte des Schwimmens so. Danach wurde es ruhiger, da der Mann vor mir hatte reißen lassen. Wenn erst mal ein Loch entstanden ist, ist es so gut wie unmöglich es wieder zu schließen. Ich verließ auf Platz 6 der Frauen das Wasser, in ungefähr der Position, wie ich das vorher auch erwartet hatte. Auf dem Rad habe ich es erst einmal etwas ruhiger angehen lassen und bin mein eigenes Tempo gefahren. Ich bin dann auch von recht vielen Frauen überholt worden, aber das hatte ich auch so erwartet. Auf dem Weg hinauf nach Hawi war es dann auch etwas windig und ich hatte leichte energetische Probleme, so dass ich mich schon auf den Wendepunkt gefreut habe, um dort meine Eigenverpflegung zu bekommen. Leider waren zu dem Zeitpunkt gerade sehr viele Athleten an der Stelle, die ihre Eigenverpflegung haben wollten. Ich habe extra kurz angehalten. Da es mir aber zu lange gedauert hat, bin ich dann doch ohne weitergefahren und habe mich weiter von Riegeln ernährt. Zurück in Kawaihae ging es mir richtig gut und ich wurde nicht mehr so viel überholt. Die 2 Frauen die mich kurz vorher überholt hatten, konnten mir nicht mehr wegfahren und ich habe sogar ein paar Männer zurücküberholt. Frohen Mutes und mit persönlicher Radbestzeit bin ich dann auf die Laufstrecke. Schon auf dem Rad hatte die Sonne auf der Haut gebrannt, aber da hatte der Fahrtwind noch gekühlt. Jetzt beim Laufen fehlte dieser Fahrtwind und mein Körper fing an zu überhitzen. Nach 6km musste ich das erste Mal an einer Verpflegungsstation anhalten, um Eis aufzunehmen und meinen Körper zu kühlen. Leider reichte die Kühlung nicht soweit aus, dass ich mich noch mal erholt habe sondern ich musste immer noch längere Gehpausen einlegen. Die körperliche Erschöpfung nahm immer stärker zu und mein Magen weigerte sich zu verdauen. 4km vor dem Ziel musste ich mich dann 5 Minuten an den Rand setzten, weil selbst gehen zu anstrengend war. In diesen 5 Minuten hat dann mein Magen wieder etwas verdaut, so dass ich von dort bis ins Ziel laufen konnte. Der Einlauf auf dem Alii Drive war wieder traumhaft, auch wenn sich nicht alle Wünsche erfüllt haben. Platz 54 gesamt, Platz 36 bei den Profis, es war sicherlich mehr drin. Aber ich habe viel gelernt und Erfahrungen gesammelt und werde versuchen, wiederzukommen und mein Ergebnis zu verbessern.
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Ford Ironman Lake Placid 2007

Tja, was soll ich schreiben. Am Freitag vor der Abreise nach Lake Placid bin ich mit Halsschmerzen von der Arbeit nach Hause gekommen. Die waren zwar noch nicht schlimm, doch ein Blick in den Hals verriet nichts Gutes. Da war doch eine eitrige Mandel zu sehen. Perfektes timing! Das ganze Jahr hatte ich geschafft, mich der Bakterien und Viren der Patienten zu erwehren und gerade jetzt, 9 Tage vor meinem wichtigsten Wettkampf des Jahres, hatte mein Immunsystem den Kampf verloren. Eine Nacht später und mit wesentlich stärkeren Halsschmerzen, war die Entscheidung für ein Antibiotikum gefallen. 6 Tage Cefuroxim sollten helfen und den Wettkampf retten. Sonntag ging es dann nach Lake Placid.
Natürlich war somit die ideale Vorbereitung für den Wettkampf dahin. Da sich die allgemeinen Krankheitssymptome in Grenzen hielten, habe ich sogar noch ein wenig trainiert, aber bei weitem nicht das, was ich sonst in der letzten Woche vor dem Wettkampf mache. Zum Glück hat das Antibiotikum gut geholfen, so dass ich bis zum Wettkampf schmerzfrei war, auch wenn die Mandel immer noch größer als normal war. Im Training hatte ich mich natürlich nicht so fit gefühlt, wie ich das wollte, so das ich sehr nervös ins Rennen ging, da ich nicht wusste was mich erwartet. Ich hatte in den Wochen vorher sehr gut trainiert und war fit wie nie zuvor, befürchtete aber noch nicht wieder ganz gesund zu sein. Ich wollte vor allem das Ziel erreichen, nachdem mir das im letzten Jahr nicht gelungen war.
Wettkampfmorgen. Der Start erfolgte 6.25Uhr für die Profi-Frauen. 7.00 Uhr folgten dann der Rest des Feldes. Nach gutem Start war ich nach ca. 100m Schwimmen plötzlich an der Spitze des Feldes. Damit hatte ich nicht gerechnet, zu mal ich in der Woche vor dem Wettkampf nur noch einmal schwimmen war. 3,8km von vorn schwimmen hatte ich eigentlich nicht eingeplant. Direkt an meinen Füßen war Tereza Macel. Dieser war mein Tempo nach 3/4 der ersten Runde dann zu langsam und sie schwamm vorbei. Das war mir ganz recht so, wollte ich mich doch beim Schwimmen ein wenig schonen. Nach einem kurzen Landgang nach der ersten Runde ging es dann auf die zweite Runde. Mehr Glück beim Erkennen der Boje und kein Wasser in der Brille, brachte mich zurück an die Spitze, aber nur für 400m. Zweiter Platz nach dem Schwimmen und nicht zu viel Kraft vergeudet, so war das geplant. Dann gings aufs Rad.
2 Runden mit jeweils 1000 Höhenmetern waren zu fahren, wobei jeweils die letzten 20km wieder hoch nach Lake Placid gingen. Es fühlte sich nicht so locker an wie gewünscht, aber auch nicht so schlecht wie bei den letzten Ironman-Wettkämpfen. Einen Hungerast und Schwierigkeiten feste Nahrung zu mir zu nehmen, ohne das mein Magen rebellierte, über 1l Cola und 6 Stunden später, konnte ich auf Platz 13 vom Rad steigen. Das lag in meinen Erwartungen, jetzt kam nur noch der Marathon. Doch schon das Loslaufen war nicht so locker wie erwartet. Aber was solls, erst mal laufen. Die Geschwindigkeit war absolut im Limit, aber ein Gefühl der Schwäche breitete sich schon nach 5km aus, so dass mir schon die ersten Bedenken kamen. Nach 13km war es dann soweit. Am Fusse des Anstieges konnte ich nicht weiter laufen und musste gehen. Ab hier stand nur noch das Finishen im Vordergrund. Eine Platzierung in den Top ten und die Hawaii-Quali hatte ich abgeschrieben. Aus meiner Erfahrung vom IM Wisconsin 2005 wusste ich, dass ich mich in den Gehpausen erholen konnte um immer wieder mal ein paar Kilometer zu joggen. Also bis zur nächsten Verpflegung gehen, eisgekühlte Cola trinken und weiterlaufen. Wenn ich gelaufen bin war ich schnell, nur leider konnte ich nicht durchlaufen, sondern brauchte immer wieder Gehpausen. Nach 1:45h war der Halbmarathon geschafft. Ich rechnete, wenn ich 2:15h für die zweite Hälfte brauchen würde, wäre das immer noch ein 4:00h Marathon. Wider erwarten konnte ich die Laufabschnitte verlängern und die Gehpausen verkürzen. 12km vor dem Ziel konnte ich mich wider erwarten auf Platz 11 vorarbeiten. Von da an war mein Kampfgeist wieder geweckt. Auch wenn ich wusste, Platz 10 war nicht mehr zu erreichen, wollte ich doch auch nicht wieder zurückfallen. 1.53h für die zweite Hälfte des Marathons waren das Ergebnis und 3:38h für den Marathon. Sieht man nur die Marathonzeit scheine ich gleichmäßig durchgelaufen zu sein, das hätte ich nach der ersten Runde so nie erwartet. Platz 11 unter den Profis und 10:38h als Endzeit waren dann doch noch eine gutes Ergebnis, auch wenn es für die Hawaii-Quali 2 Plätze zu weit hinten war.
Am nächsten Morgen gab es dann doch noch die Überraschung. Nun geht es im Oktober nach Hawaii. Da gibt es dann noch mal eine neue Chance meine Form zu beweisen. See you in Kona 2007.